Sonntag, 20. März 2011

hin und wieder.






ich hätte nicht gehen sollen
vielleicht an anderer stelle
einmal mehr den mut verschließen
in diesem moment

hätte
hätte ich gehört
auf das gefühl zu bleiben
einmal mehr ein verzicht wagen

und nun ist da kein zurück
kein ausweg aus dem neuen
nur ein hätte
ein schuldiges „hätte“

Donnerstag, 10. März 2011

exit.



Sag doch einfach, dass ich dir fehle.
sag einfach, dass du mich fangen willst

Aber du sagst nur, dass ich existiere.
sagst nur kein wort

Ich verlange deinen anfang
deinen mut
eine veränderung
dein zulassen.

leer.zeichen





Es verweht
verursacht
ein dumpfes gefühl

dein nicht-empfinden
das verteufelte nicht

es vergeht
die neugierde
ein glanzloses versteck

mein nicht-agieren
das verteufelte nicht

es verbleibt
verhungert
ein verblasster gedanke

an uns.

Donnerstag, 3. März 2011

geteilt.



Wenn ich sehe, wie du versuchst die Dose deiner Zukunft zu öffnen, aber noch nie einen Dosenöffner in der Hand hattest… dann bleibe ich nicht am Türrahmen stehen und schaue selbstverliebt aus dem Fenster. Dann bringe ich dir bei wie das Metall entzweit wird. Weil es Zusammenkunft bedeutet und für mich einen kleinen Löffel deiner Zukunft. Vielleicht gefällt mir ja der Geschmack, vielleicht ist da mehr als nur "Eigentum". 
Ich stehe nicht nur da und sehe zu wie du dir in den Finger schneidest.







Dienstag, 1. März 2011

zurück.




ich habe an einen teil in dir geglaubt
an einen teil in mir

und nun bin ich auf der reise
auf dem weg … hinter mir unser band.

ein langsamer walzer

und wenn du dich umdrehst, laufe ich voran.
und wenn ich mich umdrehe, verstummt unser uns.

falls ich ankomme, ist der tanz vorbei
die musik verfliegt


drücke bitte auf stop, repeat.... unser nächstes zurück.

Freitag, 3. Dezember 2010

km




Ich möchte nur ein wenig mit dir verreisen
schlendern
den beton aufweichen
zwischen uns

an das meer
von hier bis zum anfang
dich entdecken
und umschließen

und zeitweise
leuchtet alles grau
in einem schimmer
der meine unsicherheit verstärkt

ein laut
auf diesem weg
so unscheinbar
vertraut

ich möchte dir gehören
für diesen abschnitt
die welt umarmen
und den strom berühren.

bleibe hier
vergiss das drumherum
die geister
all die grenzen

erzähl mir, wie es ist.
wie du bist
wohin du mich führst
lass uns verreisen.

Dienstag, 2. November 2010

so real.




















die moderne in den händen
ein hin und ein her
verwildert
verflüchtigt sich alles.

ausgeruht
durch alles und jeden
dabei den boden verlieren
die schönheit umschlossen.

und alles bleibt
... bleibt bestehen
mit diesem "vielleicht" des glücks.

Montag, 1. November 2010

La cavale




















Ein langer gebrochener Moment

der Traumpfad mit all seinen
Begehren
zerschellt in meinem Spiegelbild
und deine Wahl

your words so sweet

aber all das
ist nur ein Phantom
aus Büchern gestohlen
der Musik entraubt

unsere Geschichte in einem Rahmen
wie eine Reise
das Unbefangene gefangen
mit diesem einem Wort

Auf der Suche nach deinen Händen
nach deiner Wahl
unsere Wahl

so furchtbar nah
das Zittern
bei dir zu sein

I wanna tell you

das alles bleibt.







Samstag, 21. August 2010

für dich



weil du so schön bist,
so strahlst
denn jeder weg, vereint
auf seine weise
füreinander

weil alles um uns herum
verbleibt

kein für
und kein wider

weil du so bestehst
in unserer
zusammenkunft

denn jedes molekül
auf seine weise
zerspringt
in vollkommener


in vollkommener
wahrheit.

Ein rauschen
ein wispern
flüstern
in dir

lässt mich verweilen.

Mittwoch, 14. Juli 2010



















Wenn das Salz
deine Wunde streicht
Der Rauch zerfließt
Die Schatten zergehen

Eine Ruhe
verkommt
Vertrautes bändigen

Ein schwerer Atem
viel zu viel Wenigkeit
vertrautes Bändigen

Das Salz
ein immerwährender Grund
zu leuchten
zerschellt
bei jener Unruhe
zu finden

Sieben verwundbare Punkte
in jenem Leben
das Salz
zu entdecken

Und der Rauch zerfließt
um zu leuchten

betont vergessen.














Wir nehmen uns einen Tag frei
und genießen
die gemeinsame Ruhe, ja?

Donnerstag, 10. Juni 2010

Keine Leere, sondern Erfüllung.

Wolken schauen.
Genährt am Gedankenreichtum.
Das Alleinsein reinigt ungemein.
Wenn man versteht, wie wertvoll die Klarheit ist.
Gefüllt, gesetzt, verstanden
in einer unbestimmten Menge.

Inwiefern wir vertrauen,
wieder fallen lassen,
verstehen, wieder vergessen,
neu erfinden.

Meinerseits.
Deinerseits, unseretwegen.

Eingeschlossen, befreit,
dann wieder fallen,
aufstehen, auferstehen.
Fetzen der Erinnerungen festigen.

Vielleicht verschwindet
wieder alles,
spurlos.
Grün und grau,
in vollkommener Harmonie.
Und dann eine Spur
des Glückes, das
beruhigt.

Ich schließe es ein.
Auf eine Reise begeben
in das Unruhige.
Vertrautes Fliegen,
auf hartem Stein.

Wolken schauen.